Am Bahnhof in Bruchsal (Kreis Karlsruhe) ist am Donnerstagabend eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Die Stadt gab bekannt, dass die Evakuierung der umliegenden Gebiete wieder aufgehoben sei. Der Blindgänger war bei Bauarbeiten im Viktoriapark entdeckt worden, woraufhin sofort Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet wurden.
Fund der Bombe und erste Reaktionen
Bauarbeiter stießen im Viktoriapark, unweit des Bruchsaler Bahnhofs, auf die Fliegerbombe. Die Polizei bestätigte, dass der Bahnhof vorübergehend gesperrt und der Zugverkehr komplett eingestellt wurde. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, den Bereich um den Bahnhof zu meiden, bis die Entschärfung abgeschlossen sei.
Evakuierungszone von 200 Metern
Ein Umkreis von 200 Metern um den Fundort wurde evakuiert. Anwohner mussten ihre Häuser verlassen, und der öffentliche Nahverkehr wurde umgeleitet. Die Stadt Bruchsal richtete eine Anlaufstelle für betroffene Bürger ein. Nach erfolgreicher Entschärfung konnten alle Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
Zugverkehr wieder aufgenommen
Mit der Aufhebung der Evakuierung nahm die Deutsche Bahn den Zugverkehr am Bruchsaler Bahnhof wieder auf. Reisende mussten mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen, die jedoch im Laufe des Abends abgebaut wurden. Die Polizei bedankte sich bei der Bevölkerung für die Kooperation.
Hintergrund: Bombenfunde in Baden-Württemberg
Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg werden in Baden-Württemberg immer wieder bei Bauarbeiten entdeckt. Allein in diesem Jahr gab es mehrere Entschärfungen in der Region. Die Behörden betonen die Wichtigkeit der Sicherheitsmaßnahmen, um Gefahren für die Bevölkerung zu vermeiden.



