Nach ihrer erfolgreichen Knie-Operation blickt Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) optimistisch in die Zukunft und träumt insgeheim von der nächsten Wanderung in den Alpen. „Das Wandern muss ich jetzt erst mal zurückstellen und plane auch erst einmal keine Bergtouren. Nach der Reha muss ich erst langsam wieder anfangen. Aber ich freue mich schon sehr auf die Zeit danach“, sagte die Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in München.
Reha-Start am Mittwoch: Drei Wochen Schritt für Schritt
Ab Mittwoch wechselt Aigner aus dem Krankenhaus in eine Reha-Klinik. Drei Wochen lang heißt es dann, wieder Schritt für Schritt das Laufen zu lernen. Bereits jetzt sei sie aber schon auf Krücken im Krankenhaus wieder auf den Beinen. Auch sonst hat sie im Krankenhaus dank Visiten und Physiotherapie genug zu tun – immer wieder unterbrochen von vielen Genesungswünschen.
„Die schlimmsten Tage sind schon vorbei“
„Die schlimmsten Tage sind schon vorbei“, gab sich Aigner positiv. Nach anfänglichen Schmerzen sei „alles gut, alles im normalen Plan“. Dass sie ausgerechnet jetzt bei bestem Sommerwetter ihre Ferien im Krankenhaus verbringe, darüber denke sie besser nicht nach: „Ich schaue am besten gar nicht zum Fenster hinaus. Aber das lässt sich jetzt nicht ändern. Die Operation musste sein, es wird ja nicht besser.“
Jahrelange Schmerzen beim Bergabgehen
Seit Jahren hatte Aigner zunehmende Schmerzen am Knie, „insbesondere wenn ich wieder vom Berg runter ging. Skifahren ging dann zwar anfangs noch, im vergangenen Winter ging das aber auch nicht mehr.“ Die Entscheidung zur Operation sei daher unausweichlich gewesen.
Spannender Herbst: Spekulationen um Bundespräsidenten-Nachfolge
Spätestens nach der Sommerpause steht für Aigner auch politisch ein spannender Herbst an: Ihr Name wird derzeit hoch gehandelt für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Nachdem CSU-Chef Markus Söder wiederholt Aigner als Kandidatin vorgeschlagen hat, erklärte kürzlich auch Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz, er halte sie für eine „respektable, denkbare Bundespräsidentin“. Aigner selbst schweigt zu dem Thema.



