Die Polizei in München hat am Donnerstag die Stadtbibliothek am Gasteig durchsucht, nachdem eine Person auffälliges Verhalten gezeigt hatte. Ein Sprengstoffhund kam zum Einsatz, und etwa 20 Mitarbeiter sowie Besucher wurden aus dem Gebäude gebracht. Ein Polizeisprecher erklärte: „Es wurde nichts gefunden.“ Dennoch sei eine weitere Durchsuchung geplant.
Hintergrund des Einsatzes
Gegen 16 Uhr beobachteten Bibliotheksbesucher eine Person, die sich ungewöhnlich verhielt, und alarmierten die Polizei. Die Beamten rückten mit einem Sprengstoffspürhund an und evakuierten das Gebäude. Nach einer ersten Durchsuchung des Erdgeschosses und des ersten Stocks blieb der Einsatz ergebnislos. Die Polizei kündigte an, auch die oberen Stockwerke zu überprüfen.
Reaktionen und Sicherheitsmaßnahmen
Die Stadtbibliothek blieb für den restlichen Tag geschlossen. Die Polizei betonte, dass man keine konkrete Gefahr festgestellt habe, aber aus Vorsicht gehandelt habe. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Einsätze in öffentlichen Einrichtungen ein, die in den letzten Monaten in München zugenommen haben. Die Ermittlungen zu der verdächtigen Person laufen.



