ADAC-Luftrettung in Sachsen-Anhalt: Weniger Einsätze im Jahr 2024
ADAC-Luftrettung in Sachsen-Anhalt: Weniger Einsätze im Jahr 2024

Die ADAC-Rettungshubschrauber in Sachsen-Anhalt sind im Jahr 2024 seltener ausgerückt als im Vorjahr. Wie der ADAC Sachsen-Anhalt mitteilte, wurden insgesamt 908 Einsätze geflogen, während es 2023 noch 1.001 Alarmierungen gab. Dies entspricht einem Rückgang von rund neun Prozent.

Auch bundesweit war ein Rückgang zu verzeichnen: Die ADAC-Luftretter wurden 2024 rund 49.000 Mal alarmiert, 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Durchschnitt starteten die Hubschrauber täglich etwa 135 Mal.

Als Gründe für den Rückgang nennt der ADAC unter anderem erweiterte Befugnisse für Notfallsanitäter sowie den verstärkten Einsatz von Telenotärzten. Dadurch werde in weniger Fällen ein Notarzt direkt am Einsatzort benötigt.

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Unfälle im Straßenverkehr, bei Freizeitaktivitäten, in der Schule oder beim Sport machten mit 31 Prozent den größten Anteil der Rettungseinsätze aus. In 26 Prozent der Fälle wurden Patienten mit Herz-Kreislauf-Notfällen wie Herzinfarkten versorgt. Neurologische Notfälle, darunter Schlaganfälle, waren der Grund für 13 Prozent der Alarmierungen. Fast jeder zehnte Einsatz betraf Kinder oder Jugendliche.

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