Buckelwal vor Poel: Rettung stockt – neuer Plan am Sonntag
Buckelwal vor Poel: Rettung stockt – neuer Plan am Sonntag

Der vor der Insel Poel gestrandete Buckelwal „Timmy“ steckt weiter fest. Die Rettungsaktion verzögert sich, da das Konzept zur Befreiung des Tieres noch nicht umgesetzt werden kann. Das Umweltministerium forderte Nachbesserungen am Plan, die die Initiative noch am Abend angehen will.

Geplant ist eine 110 Meter lange, zehn Meter breite und zwei Meter tiefe Rinne, die den Wal ins tiefe Fahrwasser führen soll. 40 Meter seien bereits ausgehoben, sagte Unternehmer Fred Babbel. Bis Samstagfrüh soll die Rinne fertig sein. Die eigentliche Rettung wird frühestens am Sonntag erwartet, abhängig von Wasserpegel und Wetter.

Der Wal liegt derzeit in einer künstlich geschaffenen Kuhle, die ihn vor dem Erdrücken durch sein eigenes Gewicht schützt. Er atmet und bewegt sich, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Ein Rettungsteam um den Experten Jeff Foster ist eingetroffen.

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Im Hintergrund gibt es Streit: Die abgereiste Tierärztin Jenna Wallace erhob schwere Vorwürfe gegen Charles Vinick und das Sanctuary Project, das die Rettung koordiniert. Das WSP wies die Anschuldigungen als „verwerflich und verleumderisch“ zurück.

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