Bundeswehr-Gedenkmarsch in Berlin: Sperrungen und Verkehrsbehinderungen
Bundeswehr-Gedenkmarsch in Berlin: Sperrungen erwartet

Autofahrer in Berlin müssen am Mittwoch mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Grund ist der jährliche „Marsch zum Gedenken“ der Reservistinnen und Reservisten der Bundeswehr. Der Aufzug startete gegen 8.15 Uhr am Kladower Damm und führt über die Heerstraße, den Messedamm und die Straße des 17. Juni bis zum Platz der Republik. Bereits seit 7.45 Uhr gibt es erste Sperrungen im Ortsteil Kladow.

Marsch nicht überholbar – Sperrungen entlang der Strecke

Nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale kann der Marschzug auf der gesamten Strecke nicht überholt werden. Entlang der Route ist daher zeitweise mit vollständigen Sperrungen und erheblichen Verzögerungen zu rechnen. Besonders betroffen sind der Berliner Westen und die Innenstadt, wo der Marsch über die Hauptverkehrsachsen führt.

Der Marsch wird von 155 aktiven Soldatinnen und Soldaten sowie Reservistinnen und Reservisten durchgeführt. Sie erinnern damit an die Angehörigen der Bundeswehr, die seit ihrer Gründung im Dienst ums Leben gekommen sind. Jeder Teilnehmer trägt dabei das Namensband eines verstorbenen Bundeswehrangehörigen als Zeichen des Gedenkens.

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Hintergrund des Gedenkmarsches

Der mehrtägige Marsch führt durch Brandenburg und endet in Berlin mit einer Abschlusszeremonie am Ehrenmal der Bundeswehr im Bendlerblock. Die Veranstaltung dient der Erinnerung an die Gefallenen und der Solidarität mit den Hinterbliebenen. Die Bundeswehr betont, dass der Marsch ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für die im Dienst Verstorbenen sei.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Die Polizei wird den Marsch begleiten und für die Sicherheit aller Beteiligten sorgen. Mit Auflösung des Marsches gegen Mittag dürften sich die Sperrungen schrittweise aufheben.

Auswirkungen auf den Verkehr

Neben den Sperrungen auf der direkten Route kommt es auch auf angrenzenden Straßen zu erhöhtem Verkehrsaufkommen. Betroffen sind unter anderem die Ausweichstrecken durch die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte. Die Verkehrsinformationszentrale empfiehlt, aktuelle Stauhinweise zu beachten und gegebenenfalls Routenalternativen zu nutzen.

In den vergangenen Jahren führte der Gedenkmarsch stets zu ähnlichen Behinderungen. Die Bundeswehr plant die Route in Abstimmung mit den Behörden, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Dennoch sind insbesondere in den Morgenstunden Geduld und vorausschauende Planung gefragt.

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