Ermittlungserfolg: DNA-Spuren im Tatfahrzeug ausgewertet
Nach dem tödlichen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin haben die Ermittler die DNA-Spuren im Tatfahrzeug ausgewertet. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass die Spuren eindeutig dem mutmaßlichen Attentäter Abdul Ballout zugeordnet werden können. Der weiße Van, mit dem er am Samstagabend im Tiergarten in eine Menschenmenge gefahren sein soll, wurde nach der Festnahme des Täters umfassend untersucht.
Tathergang und Folgen
Bei der Tat am 29. Juli 2026 wurden 29 Menschen verletzt, eine Frau starb noch am Unfallort. Der mutmaßliche Täter floh zunächst und wurde rund 21 Stunden später von der Polizei erschossen. Laut Berichten mehrerer Medien soll das Landeskriminalamt (LKA) eine Überwachungskamera an der Haustür von Ballout angebracht haben, die ihn etwa eine Stunde vor der Tat aufzeichnete.
Bekennervideo und familiäre Verbindungen
Neben den DNA-Spuren fanden die Ermittler auf dem Handy des Täters ein Bekennervideo, das seine Verbindung zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS) nahelegt. Wie dieser Redaktion bestätigt wurde, haben zwei Cousins von Ballout für den IS gekämpft. Diese Informationen werfen ein neues Licht auf die Hintergründe der Tat und die mögliche Radikalisierung des Attentäters.
Ermittlungen zum Umfeld
Die Polizei konzentriert sich nun auf das Umfeld des Täters, insbesondere auf seinen Vater. Es wird geprüft, ob es Mitwisser oder Unterstützer gab. Die Auswertung des Bekennervideos und weiterer digitaler Spuren dauert an. Die Behörden betonen, dass die Sicherheitsmaßnahmen für künftige Großveranstaltungen verschärft werden.



