Dresdner Skifahrer stirbt bei Gipfelausflug in Sölden
Dresdner Skifahrer stirbt bei Gipfelausflug in Sölden

Ein 39-jähriger Mann aus Dresden ist am Sonntag bei einem Gipfelausflug in den österreichischen Alpen ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war der Skifahrer mit zwei Begleitern im Skigebiet Sölden unterwegs, als sich ein tragischer Unfall ereignete.

Der Mann hatte an der Bergstation einer Sesselbahn seine Ski abgeschnallt und war mit einem 36-jährigen Österreicher und einer 69-jährigen Österreicherin zum Gipfel des Hinteren Wurmkogels aufgestiegen. Beim Abstieg brach eine Wechte – eine überhängende Schneeablagerung – ab, woraufhin der 39-Jährige rund 200 Meter durch steiles und felsiges Gelände stürzte.

Rettungskräfte wurden sofort alarmiert. Ein Notarzt wurde per Hubschrauber zur Unfallstelle auf etwa 3000 Meter Höhe gebracht, konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Polizei betonte, dass solche Abstecher ins freie Gelände nicht verboten, aber mit Risiken verbunden seien.

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Wechten entstehen, wenn Wind Schnee entlang eines Berggrates anhäuft. Die Gefahr sei teils schwer erkennbar, so eine Polizeisprecherin. In diesem Fall handele es sich jedoch nicht um ein Lawinenunglück.

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