Ein Feuer im Kontrollturm des Flughafens München hat am Dienstag zu einer vollständigen Einstellung des Flugbetriebs geführt. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Menschen kamen nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden.
Betrieb eingestellt
Der Flughafen München stellte den Betrieb gegen 12:30 Uhr ein. Alle Starts und Landungen wurden gestoppt. Reisende mussten mit erheblichen Verspätungen und Ausfällen rechnen. Die Behörden rieten Passagieren, sich vor der Anreise über den aktuellen Status ihrer Flüge zu informieren.
Ursache noch unklar
Die genaue Brandursache ist noch Gegenstand von Ermittlungen. Die Polizei schließt eine technische Störung nicht aus. Der Tower war zum Zeitpunkt des Brandes besetzt, aber die Mitarbeiter konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.
Auswirkungen auf den Flugverkehr
Der Flughafen München ist einer der verkehrsreichsten in Deutschland. Die Betriebseinstellung betrifft tausende Passagiere. Fluggesellschaften wie Lufthansa haben bereits angekündigt, Umbuchungen kostenfrei anzubieten. Der Flughafen arbeitet mit Hochdruck daran, den Betrieb so schnell wie möglich wieder aufzunehmen.
Reaktionen
Flughafenchef Jost Lammers zeigte sich erleichtert, dass keine Personen verletzt wurden. Er dankte den Einsatzkräften für ihren schnellen und professionellen Einsatz. Die Aufräumarbeiten und die technische Überprüfung des Towers laufen auf Hochtouren.
Passagiere warteten in den Terminals und verfolgten die Entwicklungen. Viele zeigten Verständnis für die Sicherheitsmaßnahmen, äußerten aber auch Frustration über die fehlenden Informationen. Der Flughafen bat um Geduld.
Notfallpläne aktiviert
Der Flughafen München hat umgehend seine Notfallpläne aktiviert. Ein mobiler Tower soll den Betrieb vorübergehend unterstützen, sobald die Freigabe erfolgt. Experten prüfen derzeit die Schäden und die Sicherheit des Towers.
Es bleibt abzuwarten, wie lange die Betriebsstörung andauern wird. Der Flughafen empfiehlt Passagieren, sich über die offiziellen Kanäle auf dem Laufenden zu halten. Die Feuerwehr ist weiterhin mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.



