Der amerikanische Bergsteiger Jim Whittaker, der als erster US-Bürger den Gipfel des Mount Everest erreichte, ist tot. Er starb im Alter von 94 Jahren, wie seine Familie mitteilte. Whittaker war eine Legende des Alpinismus und ein Pionier der Höhenbergsteigerei.
Whittaker erreichte den höchsten Punkt der Erde am 1. Mai 1963 als Teil einer US-amerikanischen Expedition. Gemeinsam mit dem nepalesischen Sherpa Nawang Gombu hisste er die US-Flagge auf dem Gipfel. Die Expedition war die erste, die einen Amerikaner auf den Everest brachte.
Neben seinen bergsteigerischen Leistungen war Whittaker auch als Unternehmer tätig. Er war Mitbegründer der Outdoor-Ausrüstungsfirma Recreational Equipment Inc. (REI) und leitete das Unternehmen als CEO. Sein Engagement für den Umweltschutz und die Förderung des Bergsports prägten sein Leben.
Whittaker hinterlässt ein bleibendes Vermächtnis in der Bergsteigergemeinschaft. Sein Aufstieg auf den Everest inspirierte Generationen von Abenteurern. Er starb friedlich in seinem Zuhause im US-Bundesstaat Washington.



