Kormoran mit Angelhaken klopft in Bremer Notaufnahme an
Kormoran mit Angelhaken klopft in Bremer Notaufnahme an

Ein ungewöhnlicher Vorfall ereignete sich am Sonntag in Bremen: Ein Kormoran suchte die Notaufnahme des Klinikums Links der Weser auf. Der Vogel pickte mit dem Schnabel gegen die Scheibe der Eingangstür, wie die Feuerwehr Bremen mitteilte. Im Schnabel des Wildvogels hatte sich ein dreifacher Angelhaken verfangen.

Die Mitarbeiter der Notaufnahme alarmierten die Feuerwehr. Gemeinsam gelang es den Einsatzkräften und dem medizinischen Personal, den Angelhaken zu entfernen und die Wunde zu versorgen. Anschließend wurde der Kormoran in der Parkanlage des Klinikums wieder freigelassen.

Ein Angelhaken im Schnabel kann für Kormorane extrem gefährlich werden, da er Infektionen, Schmerzen und sogar Verhungern verursachen kann. Der bis zu einem Meter große Vogel frisst täglich etwa ein Pfund Fisch und gilt als Meistertaucher.

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Kormorane sind in Europa nicht überall beliebt, da sie in Konkurrenz zu Anglern und Fischern stehen. In Deutschland war die Art in den späten 1970er Jahren stark bedroht, doch durch Schutzmaßnahmen erholten sich die Bestände. Heute gibt es wieder reichlich Tiere, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern. Jedes Jahr werden in Deutschland Tausende Kormorane abgeschossen, um die Bestände zu kontrollieren.

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