Lawinenunglück in Italien: Zwei Tote und ein Schwerverletzter in den Alpen
Lawinenunglück in Italien: Zwei Tote und ein Schwerverletzter in den Alpen

Bei einem Lawinenunglück im italienischen Aostatal sind am Sonntag zwei Skifahrer ums Leben gekommen. Ein 31-jähriger Mann wurde von der Bergwacht nur noch tot aus den Schneemassen geborgen. Ein etwa gleichaltriger Mann erlag kurz darauf seinen Verletzungen. Ein dritter Skifahrer, ein 35-Jähriger, wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Turin gebracht und befindet sich in kritischem Zustand.

Die Lawine hatte sich gegen elf Uhr oberhalb des Ortes Courmayeur gelöst. Die drei Skifahrer waren abseits der präparierten Pisten in einem Seitental unterwegs, das für Tiefschneeabfahrten bekannt ist. Nach Angaben der Bergwacht stammen alle drei Opfer aus Frankreich. Die Lawinengefahr war zum Zeitpunkt des Unglücks nicht als besonders hoch eingeschätzt worden.

Auch in der norditalienischen Region Trentino ging am Sonntag eine Lawine ab. Dort konnten andere Skifahrer eine verschüttete Person aus eigener Kraft aus den Schneemassen befreien. Seit Beginn des Winters gab es in den Alpen bereits mehrere tödliche Lawinenunglücke, bei denen auch Deutsche ums Leben kamen.

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In der Hohen Tatra im slowakisch-polnischen Grenzgebirge ereignete sich ebenfalls ein tödliches Lawinenunglück. Die Bergrettung suchte seit Samstagnachmittag nach einem vermissten Bergsteiger. Am Sonntag wurde der Mann tot unter einer Lawine gefunden. Es ist der vierte Lawinentote in der Hohen Tatra innerhalb von neun Tagen.

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