Die SPD in Berlin hat die heiße Phase des Wahlkampfs für das Abgeordnetenhaus eingeläutet. Spitzenkandidat Steffen Krach stellte zentrale Motive der Kampagne vor, die auf bezahlbare Mieten, mehr Sauberkeit in der Stadt und stärkere Unterstützung für Familien setzt. Die Wahl findet am 20. September 2026 statt.
Kampagnenslogans: Klare Botschaften für die Hauptstadt
Auf den Wahlplakaten der SPD sind prägnante Slogans wie „Spielplatz ohne Spritze“, „Grundschule ohne Handy“ und „Baustellen sind zum Bauen da, nicht zum Stellen“ zu lesen. Diese sollen die Prioritäten der Partei im Alltag der Berlinerinnen und Berliner verankern. Ein weiteres zentrales Motto lautet „Mieten deckeln gegen Abzocke“.
Mietendeckel: Krach fordert Länderöffnungsklausel
Die SPD setzt sich für einen Mietendeckel auf Länderebene ein, wofür der Bund jedoch den Weg freimachen müsste. „Ich werde da nicht nachlassen“, kündigte Krach an. „Wir werden weiter an der Länderöffnungsklausel arbeiten.“ Diese Aussage unterstreicht den Druck, den die Partei auf die Bundesregierung ausüben will, um die Mietpreisbremse zu verschärfen.
Ausgangslage: SPD unter Druck nach schwachen Umfragen
Bei der vergangenen Abgeordnetenhauswahl 2023 erreichte die SPD 18,4 Prozent und landete damit hinter der CDU auf Platz zwei, nur knapp vor den Grünen. Obwohl rechnerisch eine rot-grün-rote Mehrheit möglich gewesen wäre, entschieden sich die Sozialdemokraten für eine Koalition mit der CDU. Aktuelle Umfragen sehen die SPD jedoch deutlich unter diesem Ergebnis, was den Wahlkampf besonders intensiv macht.
Strategie: Sauberkeit und Familie als Schwerpunkte
Neben dem Mietendeckel spielen Themen wie Sauberkeit in der Stadt und der Schutz von Kindern eine große Rolle. Der Slogan „Spielplatz ohne Spritze“ zielt auf die Sauberkeit öffentlicher Räume und die Bekämpfung von Drogenproblemen ab. „Grundschule ohne Handy“ thematisiert die Handynutzung in Schulen. Die SPD will damit auch Wählerinnen und Wähler ansprechen, die sich mehr Ordnung und Sicherheit wünschen.



