Die seit Anfang Mai in den Schweizer Alpen vermisste Wanderin aus Chemnitz ist tot. Die Kantonspolizei Bern teilte mit, dass ihre sterblichen Überreste am Dienstag im Bereich des Louwigraben bei Oberried am Brienzersee in der Region Interlaken gefunden wurden. Die bisherigen Erkenntnisse deuten auf einen Unfall hin.
Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 26-jährige libysch-deutsche Staatsbürgerin. Sie stammte ursprünglich aus Chemnitz und studierte Medizin an der Universitätsmedizin Magdeburg in Sachsen-Anhalt.
Die Frau war am 4. Mai als vermisst gemeldet worden. Zwei Tage zuvor war sie zu einer Wanderung am Brienzersee bei Interlaken aufgebrochen. Sie hatte geplant, die rund zehn Kilometer lange Strecke vom Harderkulm zum Augstmatthorn zu wandern.
Rund einen Monat nach der Vermisstenmeldung wurde am Montagabend ein persönlicher Gegenstand der Frau im Brienzersee gefunden. Daraufhin wurden erneute Suchmaßnahmen eingeleitet, die am Dienstag zum Auffinden der sterblichen Überreste führten.



