Weißer Ring hilft Terroropfern – Soforthilfe und psychische Begleitung
Weißer Ring: Soforthilfe für Terroropfer

Der Weiße Ring hat nach dem Terroranschlag im Berliner Tiergarten umgehend erste Schritte eingeleitet, um Betroffene unbürokratisch zu unterstützen. Der Berliner Landesvorsitzende Rolf Schmachtenberg erklärte: „Wir sind jetzt für die Opfer dieser Tat da.“ Die Hilfsorganisation ist nach eigenen Angaben Deutschlands größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer.

Soforthilfe für Betroffene

Professionell ausgebildete ehrenamtliche Opferhelfer können nicht nur finanzielle Soforthilfen auszahlen, sondern auch den Kontakt zu Behörden und Hilfseinrichtungen herstellen. „Wir begleiten die Betroffenen in dieser belastenden Situation und versuchen, ihnen Halt zu geben“, so Schmachtenberg. Die Angebote richten sich nicht nur an Verletzte, sondern auch an Angehörige, Helfer und Augenzeugen. „Wir lassen niemanden allein“, betonte der Landesvorsitzende.

Unterstützung für alle Beteiligten

Die Hilfe des Weißen Rings erstreckt sich auf alle, die durch die Tat direkt oder indirekt betroffen sind. Neben den Verletzten können auch Angehörige, Ersthelfer und Zeugen psychologische Unterstützung und praktische Hilfe erhalten. Die Organisation vermittelt zudem an spezialisierte Beratungsstellen und begleitet zu Gerichtsterminen oder Behördengängen.

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Kontaktmöglichkeiten

Der Weiße Ring ist über das Opfer-Telefon unter der Rufnummer 116006 sowie über das Landesbüro Berlin unter 030 8337060 und per E-Mail an berlin@weisser-ring.de erreichbar. Die Beratung ist vertraulich und kostenfrei.

Hintergrund des Anschlags

Bei dem Terroranschlag am Samstag hatte ein 21-jähriger Attentäter mit einem Auto mehrere Passanten angefahren, bevor er – vermutlich mit einer Machete – weitere Menschen verletzte. Eine Frau kam ums Leben, 31 Personen wurden verletzt, darunter sieben schwer. Der Islamist wurde am Sonntagabend von Polizisten erschossen, als sie ihn in einer Kleingartenkolonie stellten. Schmachtenberg appellierte ergänzend an die Öffentlichkeit, den Blick auf die Opfer zu richten und nicht auf den Täter.

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