Abitur mit 0,7: Zwei Topschüler aus Prenzlauer Berg über ihre Zukunft
Abitur mit 0,7: Topschüler aus Berlin über ihre Zukunft

Mit 896 von 900 möglichen Punkten haben Elisabeth Lau und Jasper Matthiessen das Abitur am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Berlin-Prenzlauer Berg abgeschlossen. Ihr Notenschnitt von 0,7 macht sie zu den besten Abiturienten der Hauptstadt im Jahr 2026. Nach den anstrengenden Prüfungswochen freuen sich beide auf Ausschlafen, Hüttentouren mit Freunden und vor allem darauf, endlich einmal nichts für die Schule tun zu müssen.

Der Weg zur Spitzenleistung

Elisabeth Lau betont, dass Disziplin und ein gutes Zeitmanagement entscheidend waren. „Ich habe regelmäßig gelernt, aber auch Pausen eingeplant“, sagt sie. Jasper Matthiessen ergänzt: „Es ist wichtig, sich nicht unter Druck zu setzen. Ich habe versucht, den Stoff kontinuierlich zu wiederholen, statt kurz vor den Prüfungen zu pauken.“ Beide waren in der Oberstufe besonders in Mathematik und den Naturwissenschaften stark, doch auch in Sprachen und Gesellschaftswissenschaften erzielten sie herausragende Leistungen.

Zukunftspläne: Studium oder etwas ganz anderes?

Elisabeth Lau plant, Medizin zu studieren. „Ich möchte später als Ärztin arbeiten, vor allem in der Forschung interessiert mich die Onkologie“, erklärt sie. Jasper Matthiessen hingegen tendiert zu einem Physikstudium, möglicherweise mit Schwerpunkt Quantenphysik. „Die Grundlagen des Universums zu verstehen, fasziniert mich“, sagt er. Beide haben sich bereits an mehreren Universitäten beworben, darunter die Charité und die Humboldt-Universität zu Berlin, aber auch renommierte Hochschulen im Ausland wie die ETH Zürich und die University of Cambridge.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Herausforderungen und Erfolgsgeheimnisse

Auf die Frage, ob sie jemals an sich gezweifelt hätten, antwortet Elisabeth: „Natürlich gab es Momente, in denen ich unsicher war, ob ich die hohen Erwartungen erfüllen kann. Aber ich habe gelernt, dass Perfektion nicht immer möglich ist – wichtig ist, sein Bestes zu geben.“ Jasper ergänzt: „Ich hatte nie das Gefühl, mit anderen konkurrieren zu müssen. Mein Ziel war es, mich selbst zu verbessern.“ Beide heben die Unterstützung ihrer Lehrer und Familien hervor, die ihnen den Rücken gestärkt hätten.

Botschaft an jüngere Schüler

Den jüngeren Schülern des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums raten sie, frühzeitig mit der Vorbereitung zu beginnen, aber auch Hobbys und Freizeit nicht zu vernachlässigen. „Man muss nicht 24/7 lernen, um gute Noten zu bekommen. Ein Ausgleich ist genauso wichtig“, so Elisabeth. Jasper stimmt zu: „Findet heraus, was euch begeistert, und dann macht das Lernen fast von alleine Spaß.“

Ausblick

Bevor das Studium beginnt, planen beide eine längere Reise: Elisabeth möchte nach Südostasien, Jasper nach Skandinavien. „Ich will einfach neue Eindrücke sammeln und den Kopf freibekommen“, sagt Jasper. Elisabeth nickt: „Danach bin ich bereit für die nächste Herausforderung.“ Mit ihren herausragenden Leistungen stehen ihnen alle Türen offen – und sie sind entschlossen, die Chancen zu nutzen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration