Ein Jahrgang voller Herausforderungen
Mehr als 17.000 Schülerinnen und Schüler haben in Berlin den Weg zum Abitur 2026 angetreten. Geprägt war auch dieser Jahrgang durch unterschiedlichste Herausforderungen: von den Spätfolgen der Corona-Pandemie über Fluchterfahrung bis zu den weltpolitischen Entwicklungen. Die Redaktion sprach mit acht Absolventen über ihre persönlichen Ziele, ihre Wünsche für die Welt, Erlebnisse, die sie unbedingt machen wollen – und welchen Tipp sie nachfolgenden Abiturienten geben.
Persönliche Ziele: Fallschirmspringen und Polarlichter
Die Abiturienten haben konkrete Vorstellungen von ihrer Zukunft: „Ich möchte unbedingt einmal aus einem Flugzeug springen – Fallschirmspringen steht ganz oben auf meiner Liste“, sagt einer der Befragten. Eine andere Absolventin träumt davon, die Polarlichter in Skandinavien zu sehen. „Das muss einfach atemberaubend sein.“ Auch Reisen und berufliche Perspektiven spielen eine große Rolle: Viele streben ein Studium im Ausland an, einige wollen zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.
Wünsche für die Welt: Frieden und Klimaschutz
Neben den privaten Zielen äußern die Abiturienten auch gesellschaftliche Wünsche. „Ich wünsche mir, dass die Menschen wieder mehr miteinander reden und weniger gegeneinander“, sagt ein Absolvent. Ein anderer betont: „Der Klimawandel ist die größte Herausforderung – ich hoffe, dass wir noch rechtzeitig gegensteuern.“ Auch der Wunsch nach Frieden in Krisenregionen wird mehrfach genannt.
Tipps für nachfolgende Generationen
Was raten die Absolventen den jetzigen Schülerinnen und Schülern? „Nehmt den Druck raus! Das Abitur ist wichtig, aber nicht alles“, empfiehlt eine Abiturientin. Ein anderer rät: „Macht regelmäßig Pausen und gönnt euch Freizeit – sonst brennt ihr aus.“ Auch das Lernen in Gruppen wird als hilfreich beschrieben: „Gemeinsam lernt es sich leichter, und man kann sich gegenseitig motivieren.“
Ein Blick in die Zukunft
Die befragten Abiturienten blicken optimistisch nach vorne, auch wenn die Weltlage Sorgen bereitet. „Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren Weg finden werden“, sagt einer. Eine andere ergänzt: „Wir haben gelernt, mit Unsicherheiten umzugehen – das nimmt mir die Angst vor der Zukunft.“



