1. Mai in Berlin: Wegner lobt friedlichen Verlauf
1. Mai in Berlin: Wegner lobt friedlichen Verlauf

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat den friedlichen Verlauf des 1. Mai in der Hauptstadt gelobt. Bei einem Besuch der Feuerwache in der Wiener Straße in Kreuzberg betonte Wegner, dass Gewalt nicht akzeptiert werde. „Wir sind bestens vorbereitet, wenn es darum geht, Ausschreitungen zu verhindern. Jeder darf in Berlin demonstrieren, jeder darf hier feiern, gerade am 1. Mai. Aber es muss friedlich sein“, sagte Wegner.

Die Polizei werde alles daransetzen, dass Demonstrationen ordentlich durchgeführt werden könnten. „Aber da, wo es Gewalt gibt, wird die Polizei schnell und konsequent eingreifen“, so Wegner. Im Zweifel sei das auch „mit einem sehr robusten Vorgehen der Polizei“ verbunden, was er „absolut richtig finde und unterstütze“.

Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte, bis zum Nachmittag sei der Tag friedlich verlaufen. Mehr als zehntausend Menschen seien bei schönem Wetter in den Parks unterwegs. Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel äußerte die Hoffnung, dass sich der Trend zu einem friedlichen 1. Mai weiter fortsetze. Die Polizei sei auf alles vorbereitet, werde aber deeskalierend arbeiten. „Das ist unsere Philosophie, heute ganz besonders.“

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Die Polizei werde die große Demonstration von linken und linksextremen Gruppen am Abend nicht mehr ganz eng an den Seiten begleiten wie früher, sondern sich weitgehend in der näheren Umgebung bereithalten. Wegner betonte, dass die aktive linksextreme Szene, die früher Steine warf und Barrikaden baute, weniger geworden sei und nun in anderen Bereichen unterwegs sei.

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