Positive Nachrichten für die Fans von 1860 München: Der erste Routinier hat sich nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga zum Verein bekannt. Wie die Bild-Zeitung erfahren hat, möchte der Fan-Liebling Tunay Deniz (32) unbedingt bleiben – die Löwen müssen sich nur bei ihm melden.
Deniz: Lebensmittelpunkt in München
Der Mittelfeldspieler besitzt eigentlich einen Vertrag bis 2027, der jedoch nicht für die Regionalliga gilt. Dennoch würde der Leistungsträger gerne weitermachen. Er hat seinen Lebensmittelpunkt mit der Familie bereits 2024 nach München verlegt. In der vergangenen Saison zog sich Deniz im November eine schwere Knieverletzung zu, trotzdem verlängerte Geschäftsführer Manfred Paula (61) Ende April seinen Vertrag um ein Jahr. Paula erklärte damals: „Tunay kann mit seinem kreativen Potenzial weitere Qualität in unser Spiel bringen. Deshalb freuen wir uns, dass er bald wieder ins Training einsteigt und bereits zum Vorbereitungsstart wieder vollumfänglich zur Verfügung steht.“ Genau das würde er nun auch in der Regionalliga tun.
Ein gutes Zeichen für die Löwen
Für die Löwen ist dies ein gutes Zeichen. Denn nur acht Profis hatten Regionalliga-Klauseln, die jedoch nicht allgemeingültig sind. Durch den Abstieg ging das Spielrecht, das für die Zulassung zur Regionalliga benötigt wird, zurück an den Mutterverein. Gemäß dem Kooperationsvertrag überträgt dieser das Recht wieder an die ausgelagerte Lizenzspieler-Abteilung. Allerdings haben die Löwen am Donnerstag den Vertrag mit Investor Hasan Ismaik (48) gekündigt. Die KGaA, an der Ismaik weiterhin 60 Prozent der Anteile hält, besitzt kein Spielrecht mehr. Dies ist die Geschäftsgrundlage. Demnach könnten alle Spieler ab der U19 aufwärts ein Recht zur außerordentlichen Kündigung ihres Arbeitsvertrags haben. Der e.V. wird eine neue Sportgesellschaft gründen, in der der Neuaufbau erfolgen soll. Ob Deniz der Erste ist, der einen Vertrag unterschreibt, bleibt abzuwarten.



