21 Stunden Angst: Die Jagd nach dem CSD-Terroristen
CSD-Terror: 21 Stunden Angst und die Jagd nach dem Täter

Hunderttausende feierten ausgelassen, trugen bunte Kostüme und setzten ein Zeichen für Freiheit und die Rechte queerer Menschen. Doch plötzlich verstummte die Musik beim Christopher Street Day in Berlin. Die Besucher wurden nach Hause geschickt, die Abschlusskundgebung vorzeitig beendet. Nur wenige Straßen entfernt tötete ein islamistischer Terrorist eine Frau und verletzte viele weitere Menschen. 24 Stunden voller Angst begannen. Die Sicherheitsbehörden befürchteten einen erneuten Anschlag.

Der Anschlag und die erste Reaktion

Gegen 18 Uhr am Samstagabend, als die CSD-Feierlichkeiten in Berlin ihren Höhepunkt erreichten, schlug der Täter zu. In unmittelbarer Nähe des Festgeländes rammte er ein Fahrzeug in eine Menschenmenge. Eine Frau starb noch am Tatort, mehrere Personen wurden teils schwer verletzt. Die Polizei sperrte das gesamte Areal weiträumig ab. Die Veranstalter des CSD brachen die Veranstaltung ab und forderten die Teilnehmer auf, die Gegend zu verlassen. Ein Zeuge berichtete von Panik unter den Feiernden.

Die Fahndung läuft auf Hochtouren

Die Berliner Polizei leitete sofort eine Großfahndung ein. Hubschrauber kreisten über der Stadt, Spezialeinheiten wurden alarmiert. Die Beamten durchkämmten das Umfeld des Tatorts und sicherten Spuren. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um einen islamistisch motivierten Terroranschlag. Der Täter konnte zunächst fliehen. Die Behörden riefen die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf und veröffentlichten eine Beschreibung des Verdächtigen.

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Die 21-stündige Jagd

In den folgenden 21 Stunden herrschte in Berlin Ausnahmezustand. Die Polizei durchsuchte Wohnungen, kontrollierte Fahrzeuge und wertete Überwachungsvideos aus. Der Druck auf den Täter wuchs stetig. Schließlich gelang den Ermittlern ein Durchbruch: Sie identifizierten den Mann über Handydaten und nahmen ihn in einer Wohnung im Stadtteil Neukölln fest. Bei der Festnahme leistete er keinen Widerstand. Die Ermittler fanden Hinweise auf mögliche weitere Anschlagspläne.

Die Folgen und die Sicherheitsdebatte

Der Anschlag löste eine neue Debatte über den Schutz öffentlicher Veranstaltungen aus. Politiker aller Parteien verurteilten die Tat und sprachen den Opfern ihr Mitgefühl aus. Der Innensenator von Berlin kündigte eine Überprüfung der Sicherheitskonzepte an. Die queere Community zeigte sich erschüttert, aber auch entschlossen: „Wir lassen uns nicht einschüchtern“, sagte ein Sprecher des CSD. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und möglichen Helfern dauern an.

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