In den frühen Morgenstunden des 17. Juli 2026 führte ein Ammoniakaustritt in einer Sparkasse in Amberg in der Oberpfalz zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Nach einem ausgelösten Brandalarm rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu dem Gebäude aus, wie die Feuerwehr mitteilte.
Erhöhte Ammoniakkonzentration festgestellt
Bei der Erkundung des Gebäudes stellten die Einsatzkräfte eine erhöhte Ammoniakkonzentration fest. Im Untergeschoss der Sparkasse konnten sie schließlich die Ursache lokalisieren: ein Leck in der Kühlanlage. Umgehend wurden Maßnahmen zur Abdichtung und Belüftung eingeleitet.
Straße für mehrere Stunden gesperrt
Die Straße vor dem Gebäude musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Anwohner und Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand. Die genaue Ursache des Lecks wird derzeit noch untersucht.
Hintergrund: Ammoniak als Kältemittel
Ammoniak wird in Kühlanlagen häufig als umweltfreundliches Kältemittel eingesetzt. Bei Austritt kann es jedoch zu Reizungen der Atemwege und der Augen führen. In hohen Konzentrationen besteht Lebensgefahr. Die Feuerwehr betonte, dass die gemessenen Werte zwar erhöht, aber nicht akut lebensbedrohlich waren.



