Neues Schulgesetz in Berlin: Mehr Vergleichsarbeiten und weniger Schulschwänzer
Berlin. Ein neues Schulgesetz soll die Qualität der Berliner Schulen nachhaltig verbessern. Die Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) hat die Pläne vorgestellt, die sowohl Schüler als auch Eltern betreffen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören mehr Vergleichsarbeiten und strengere Maßnahmen gegen Schulschwänzer.
Mehr Vergleichsarbeiten für bessere Leistungsmessung
Künftig sollen in Berlin regelmäßig Vergleichsarbeiten in verschiedenen Fächern und Klassenstufen durchgeführt werden. Diese Tests dienen dazu, den Leistungsstand der Schüler objektiv zu erfassen und Schwächen frühzeitig zu erkennen. Die Ergebnisse sollen auch dazu genutzt werden, den Unterricht gezielt zu verbessern.
Strengere Regeln gegen Schulschwänzen
Ein weiterer Schwerpunkt des neuen Gesetzes ist die Bekämpfung von Schulabsentismus. Wer unentschuldigt fehlt, muss mit härteren Konsequenzen rechnen. Dazu gehören unter anderem verpflichtende Gespräche mit den Eltern, Nachholunterricht und im Extremfall Bußgelder. Ziel ist es, die Anwesenheitsquote zu erhöhen und Bildungsnachteile zu vermeiden.
Reaktionen und Ausblick
Die Bildungsgewerkschaften begrüßen die Pläne grundsätzlich, fordern aber ausreichend Vorbereitungszeit für die Schulen. Elternvertreter zeigen sich gespalten: Während einige die Maßnahmen für sinnvoll halten, befürchten andere eine zu starke Belastung der Schüler. Das neue Schulgesetz soll voraussichtlich zum nächsten Schuljahr in Kraft treten.



