Brandenburg führt bei Wohnheimplätzen
Brandenburgs Studierende sind bundesweit am besten mit Wohnheimplätzen versorgt. Laut einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh leben 25,1 Prozent der Brandenburger Studenten in einem Wohnheim. Damit liegt das Land deutlich über dem deutschlandweiten Durchschnitt von rund 15 Prozent. In Berlin sind es nur etwa acht Prozent.
Wenig Wohngemeinschaften, viele private Mietwohnungen
Den niedrigsten Anteil bundesweit verzeichnet Brandenburg bei Studierenden, die in einer Wohngemeinschaft außerhalb eines Wohnheims leben: Nur rund 15 Prozent entscheiden sich für diese Wohnform. Zum Vergleich: In Thüringen lebt jeder dritte Student in einer WG. Der Großteil der Brandenburger Studenten – 34,4 Prozent – bewohnt eine private Mietwohnung. Damit liegt Brandenburg über dem Bundesdurchschnitt von 27,8 Prozent. Rund 21 Prozent der Studenten in Brandenburg wohnen noch bei ihren Eltern; bundesweit sind es etwa 28 Prozent.
Umfragebasis und Zeitraum
Die bundesweiten Befragungen wurden vom CHE in den Wintersemestern 2023/24, 2024/25 und 2025/26 durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich knapp über 87.000 Studierende an den drei Erhebungen. Die Ergebnisse zeigen, dass Brandenburg trotz eines angespannten Wohnungsmarktes eine vergleichsweise gute Versorgung mit Wohnheimplätzen bietet.



