Autounfall auf B27: CDU-Politiker Thomas Bareiß schwer verletzt – Not-OP
CDU-Politiker Bareiß nach Unfall auf B27 in Lebensgefahr

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 27 bei Hechingen in Baden-Württemberg ist der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß lebensgefährlich verletzt worden. Nach Informationen der Schwäbischen Zeitung wird der 51-Jährige derzeit notoperiert und schwebt in Lebensgefahr. Eine offizielle Bestätigung der Behörden liegt bislang nicht vor, jedoch sei der CDU-Vorstand über den Vorfall informiert worden.

Unfallhergang und Rettungseinsatz

Laut Polizeiangaben stieß der Wagen von Bareiß am Vormittag auf der B27 in Fahrtrichtung Balingen mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Die Unfallursache ist noch unklar, die Ermittlungen laufen. Der Politiker wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. An der Unfallstelle deuteten Spuren darauf hin, dass sich das Auto des Schwerverletzten überschlagen hatte; es kam auf der Seite liegend am Fahrbahnrand zum Stillstand.

Weitere Verletzte und Sperrung der B27

In dem zweiten beteiligten Fahrzeug wurden drei Menschen leicht verletzt. Die B27 wurde im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt und war erst am frühen Nachmittag wieder einspurig passierbar. Weitere Einzelheiten will die Polizei am Montag bekannt geben.

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Politische Karriere und Hintergrund

Thomas Bareiß gehört seit 2005 dem Deutschen Bundestag an und vertritt den Wahlkreis Zollernalb–Sigmaringen. Von 2018 bis 2021 war er Parlamentarischer Staatssekretär unter Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und unter anderem für Energiepolitik, Mittelstand und Tourismus zuständig. In dieser Zeit war er auch Tourismusbeauftragter der Bundesregierung. Bareiß zählte zu den frühen Unterstützern von Friedrich Merz und dessen politischem Comeback. Im Zuge der Aserbaidschan-Affäre geriet er wegen seiner Kontakte zu dem autoritären Regime in die Kritik. Nach dem Regierungswechsel erkrankte er an einer Depression und zog sich zur Genesung für mehrere Wochen in ein Kloster nach Jerusalem zurück. Seine Frau Andrea Verpoorten war 2022 kurzzeitig Büroleiterin von Friedrich Merz in der CDU-Parteizentrale in Berlin, die Zusammenarbeit endete jedoch nach wenigen Wochen.

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