Kurz vor der Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) in Cottbus sehen sich die Veranstalter gut vorbereitet. Ein Sprecher des Regenbogen-Kombinats erklärte, dass man trotz fehlender offizieller Gegenproteste auf Störungen vorbereitet sei. „Wir sind wachsam und hoffen, dass alles gut geht“, sagte er.
Vergangene Vorfälle und aktuelle Bedrohungslage
Im vergangenen Jahr hatte es zum CSD eine offizielle Gegendemo gegeben. In den Jahren davor hätten immer wieder Menschen gepöbelt, so der Sprecher. Ein Brandanschlag auf ein alternatives Wohnprojekt vor rund eineinhalb Wochen sowie weitere Angriffe haben die Sorge vor Störaktionen verstärkt.
Die jüngsten Attacken lösten auch in der Wirtschaft und bei der Universität in Cottbus viel Solidarität für die Betroffenen aus. Die Veranstalter hoffen, dass die Demonstration friedlich verläuft und die Teilnehmer ihre Botschaft der Vielfalt und Toleranz ungestört vermitteln können.



