Rund 1.800 Demonstranten haben am Samstagnachmittag im Berliner Stadtteil Wedding gegen Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte protestiert. Unter den Teilnehmern war auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Das berichtete ein Sprecher der Berliner Polizei auf dpa-Anfrage.
Demonstrationszug startete am Hanne-Sobek-Platz
Der Demonstrationszug startete am Hanne-Sobek-Platz in der Nähe des S- und U-Bahnhofs Gesundbrunnen und zog in Richtung des Berliner Geländes des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Angemeldet war die Veranstaltung unter dem Motto „Wedding ohne Waffen. Gemeinsam gegen Krieg.“ Nach Angaben der Polizei verlief die Demo weitgehend störungsfrei. Allerdings sei Pyrotechnik abgebrannt worden.
Wiederholte Proteste gegen Rheinmetall
In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Protestaktionen am oder auf dem Berliner Gelände von Rheinmetall gegeben. Aktivisten blockierten dabei teilweise den Zufahrtsweg zum Unternehmensgelände. Die Polizei war regelmäßig im Einsatz.
Erst am Donnerstag und Freitag gab es ebenfalls Proteste, allerdings vorwiegend propalästinensischer Demonstranten und in deutlich kleinerem Umfang. Bei Auseinandersetzungen am Donnerstag wurden zwei Polizisten verletzt.



