Stasi im Visier: Open-Air-Ausstellung zeigt Überwachung von DDR-Fußballfans
Stasi im Visier: Open-Air-Ausstellung zeigt Überwachung von DDR-Fußballfans

Eine Open-Air-Ausstellung in Potsdam beleuchtet die Überwachung von Fußballfans durch die Stasi in der DDR. Im Fokus steht unter anderem ein Foto von 1981, das vier Fans im tschechischen Ostrava zeigt, die den FC-Bayern-Star Paul Breitner umringen. Die Staatssicherheit hatte die Personen mit handschriftlichen Nummern versehen – ihre Identitäten sind bis heute unbekannt.

Die Ausstellung zeigt, wie die Stasi Fußballfans als potenzielle Staatsfeinde betrachtete. Die Begeisterung für westdeutsche Spieler wie Breitner galt als verdächtig, da sie als Ausdruck von Systemkritik gewertet wurde. Die Fans wurden observiert, registriert und oft schikaniert.

Die Open-Air-Präsentation in Potsdam dokumentiert zahlreiche Fälle von Überwachung und Repression. Sie macht deutlich, wie tief die Stasi in die private Sphäre der Fans eindrang und wie sehr das Misstrauen des Staates selbst vor sportlicher Begeisterung nicht Halt machte.

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Die Ausstellung ist Teil der Aufarbeitung der DDR-Geschichte und soll an die systematische Kontrolle der Bevölkerung erinnern. Sie lädt dazu ein, über die Bedeutung von Freiheit und Privatsphäre nachzudenken.

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