Drei Gründe: Schwesigs Chancen trotz AfD-Höhenflug
Drei Gründe: Schwesigs Chancen trotz AfD-Höhenflug

Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Drei Gründe für Schwesigs Chance

Die AfD liegt in Umfragen auch im Nordosten weit vorn. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) aber hat bessere Chancen, ihr Amt zu verteidigen, als Sven Schulze (CDU) in Sachsen-Anhalt. Ein Kommentar von Daniel Friedrich Sturm.

Gewiss, Manuela Schwesig hat als Ministerpräsidentin schon bessere Zeiten erlebt als diesen Start in den Wahlkampf. Mit sensationellen 39,6 Prozent verteidigte sie bei der letzten Landtagswahl 2021 ihr Amt als Regierungschefin. Dieser Höhenflug ist längst vorbei. Doch trotz der starken AfD in Umfragen gibt es drei Gründe, warum Schwesig optimistisch sein kann.

Erstens: Die SPD hat in Mecklenburg-Vorpommern eine starke Verankerung. Schwesig genießt als Ministerpräsidentin hohes Ansehen, auch über die eigenen Parteigrenzen hinweg. Ihre Krisenkommunikation, etwa während der Corona-Pandemie, wird geschätzt.

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Zweitens: Die CDU im Nordosten hat mit derzeitigen Umfragewerten zu kämpfen und kann keine ernsthafte Konkurrenz bieten. Sven Schulze in Sachsen-Anhalt hat es schwerer, da die CDU dort stärker unter Druck steht.

Drittens: Die Themen, die die Wähler bewegen, wie soziale Sicherheit und Infrastruktur, sind klassische SPD-Domänen. Schwesig kann hier punkten, während die AfD oft mit Protestwählern rechnet, die nicht unbedingt eine Regierungsalternative sehen.

Fazit: Trotz der Umfragewerte der AfD hat Manuela Schwesig gute Karten, ihr Amt zu verteidigen. Der Wahlkampf wird zeigen, ob sie diese Chance nutzen kann.

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