Das verfügbare Einkommen privater Haushalte ist 2024 in Berlin und Brandenburg gestiegen. In der Hauptstadt lag es pro Person bei 27.595 Euro, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Dies entspricht 91,8 Prozent des bundesweiten Durchschnitts von 30.069 Euro. In Brandenburg erreichte das verfügbare Einkommen pro Kopf 27.560 Euro, das sind 91,7 Prozent des Bundesschnitts.
Deutlicher Zuwachs in beiden Ländern
Der Zuwachs fiel in beiden Ländern spürbar aus. In Berlin stieg das verfügbare Einkommen 2024 je Einwohner um 911 Euro (+3,4 Prozent), in Brandenburg um 1.126 Euro (+4,3 Prozent). Für ganz Deutschland betrug der Zuwachs im Durchschnitt 1.069 Euro (+3,7 Prozent). Getragen wurde das Plus vor allem vom höheren Primäreinkommen aus Arbeit, Vermögen und Unternehmensgewinnen (ohne Berücksichtigung von Transferzahlungen).
Primäreinkommen als Treiber
Das Primäreinkommen stieg in Berlin auf 34.311 Euro pro Person (+3,5 Prozent) und in Brandenburg auf 30.026 Euro (+4,1 Prozent). Deutschlandweit erhöhte es sich um 3,6 Prozent auf 36.196 Euro. Den größten Anteil am Primäreinkommen hatte weiterhin das Arbeitnehmerentgelt.
Abzüge und verfügbarer Anteil
In Berlin floss ein größerer Teil des Primäreinkommens an den Staat (Einkommensteuer) und die Sozialversicherung ab: 17.476 Euro. In Brandenburg fiel dieser Abzug mit 14.984 Euro geringer aus. Den Berlinerinnen und Berlinern standen damit 2024 durchschnittlich 80 Prozent des Primäreinkommens für den privaten Verbrauch zur Verfügung, den Brandenburgerinnen und Brandenburgern 92 Prozent. Bundesweit lag dieser Anteil bei 83 Prozent.



