Neuer Anlauf für das Ella-Kay-Heim in Berlin-Kladow
Das lange brachliegende Ella-Kay-Heim in Berlin-Kladow soll endlich wiederbelebt werden. Die Immobilie in bester Lage am Kladower Damm 333, zwischen Havel, Wald und der großen Finnhaussiedlung, gehörte einst dem Bezirk Neukölln und lag jahrelang im Dornröschenschlaf. Nun gibt es konkrete Pläne für eine umfassende Neugestaltung bis 2029/2030.
Geplante Nutzung: Wohnungen und Jugendtreff
Das Projekt sieht den Bau von 70 neuen Wohnungen für Berliner Landesangestellte sowie Wohnungen für Jugendgruppen vor. Als erster Schritt soll ein neuer Jugendklub entstehen. Die Politik hatte bereits vor mehr als drei Jahren angekündigt: „Das Haus wird aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst.“ Doch die Umsetzung verlief schleppend. Die 90 Jahre alte Villa wurde inzwischen abgerissen, da sie stark baufällig war. Das Gelände liegt derzeit verwaist und ist mit Unkraut bewachsen.
Änderungen in der Planung
Eine ursprünglich geplante Kita für 120 Kinder wurde bereits vor einem halben Jahr gestrichen. Die neuen Pläne fokussieren sich nun auf den Wohnungsbau und den Jugendtreff. Die Bauarbeiten sollen in Kürze beginnen, konkrete Termine wurden nun genannt.
Bedeutung für den Berliner Südwesten
Die Immobilie gilt als besonders wichtig für den Berliner Südwesten. Der Bezirk Spandau, zu dem Kladow gehört, erhofft sich durch das Projekt eine Belebung des Stadtteils. Die neuen Wohnungen sollen vor allem für Landesbedienstete attraktiv sein, die in der Region arbeiten.



