Kultlokal öffnet trotz behördlicher Hürden
Das Kultlokal Entenkeller 2.0 in Berlin-Reinickendorf hat pünktlich zum Tegeler Hafenfest am Wochenende geöffnet – entgegen einer behördlichen Anordnung zur vorübergehenden Schließung aufgrund von Brandschutzmängeln. Die Betreiber Jens und Moni konnten die Schließung in letzter Minute verhindern.
Brandschutzmängel gemeldet
Das Bezirksamt Reinickendorf hatte dem Lokal aufgrund einer Meldung von Brandschutzmängeln eine vorübergehende Schließung angedroht. Die Mängel betrafen unter anderem die Fluchtwege und die Brandmeldeanlage. Laut Bezirksamt handelte es sich um eine Routinekontrolle, bei der die Mängel festgestellt wurden.
Betreiber reagieren schnell
Die Betreiber des Entenkellers 2.0, Jens und Moni, reagierten umgehend auf die Anordnung. Sie beauftragten einen Fachbetrieb, der die Mängel noch vor dem Hafenfest behob. „Wir haben sofort gehandelt, um die Sicherheit unserer Gäste zu gewährleisten und das Fest nicht zu gefährden“, sagte Jens.
Unterstützung aus der Politik
Unterstützung erhielten die Betreiber vom BVV-Politiker Norbert Raeder (CDU), der sich vor Ort ein Bild von der Situation machte. „Der Entenkeller 2.0 ist ein wichtiger Bestandteil des Tegeler Hafenfests. Es wäre schade gewesen, wenn das Lokal geschlossen geblieben wäre“, so Raeder.
Hafenfest ohne Einschränkungen
Das Tegeler Hafenfest fand ohne Einschränkungen statt. Der Entenkeller 2.0 war einer der Hauptanziehungspunkte des Festes und lockte zahlreiche Besucher an. Die Betreiber zeigten sich erleichtert: „Wir sind froh, dass wir unsere Gäste wieder bewirten konnten. Das Fest war ein voller Erfolg.“
Zukunft des Entenkellers 2.0
Trotz der kurzfristigen Lösung bleibt die Situation angespannt. Das Bezirksamt kündigte an, weitere Kontrollen durchzuführen. „Wir werden die Einhaltung der Brandschutzauflagen weiterhin überwachen“, sagte ein Sprecher des Bezirksamts. Die Betreiber versicherten, alle Auflagen dauerhaft zu erfüllen.



