Die RTL-Zwei-Reihe „Hartz und herzlich – Tag für Tag“ begleitet Menschen in Rostock, die am Rand des Existenzminimums leben. In den neuen Episoden stehen kleine Siege und große Sorgen im Mittelpunkt – darunter der unerwartete Neustart für Jana (32), eine Mutter von fünf Kindern, die nach über vier Jahren Wohnungslosigkeit endlich wieder einen eigenen Mietvertrag in der Hand hält.
Jana hatte zuvor bei ihrem Partner Dominik oder bei Freunden übernachtet. Grund für ihre Wohnungslosigkeit waren hohe Mietschulden und eine schlechte Schufa. In Rostock, wo nur ein Prozent der Wohnungen leer stehen, erschwerte dies die Wohnungssuche erheblich. Ein besonderes Projekt namens MOiNS half ihr jedoch: Dort stellte sie sich Anfang 2025 vor und erhielt Unterstützung. „Ich bin dem Projekt unendlich dankbar, dass sie mir so geholfen haben“, sagt sie. Nun packt sie ihre Sachen und plant den Umzug, auch wenn die räumliche Distanz zum Partner den Familienrhythmus neu ordnen könnte.
Neben Janas Geschichte zeigt die Sendung auch andere Schicksale: Brigitte (71) wartet sehnsüchtig auf ihre neue Küche aus einem An- und Verkauf, die ihr mehr Selbstständigkeit im Alltag bringen soll. Doch vor dem Einbau gibt es noch Probleme. Lena (19), eine Vollwaise mit schmalem Budget, durchforstet Stellenangebote und stößt auf eine vielversprechende Chance. Die letzten Wochen konnte sie nur mit Hilfe von Freunden überleben, doch sie weiß, dass dies keine Dauerlösung sein kann.
In Ostfriesland bereitet Sandra (42) mit ihren drei jüngsten Kindern das erste Weihnachtsfest im neuen Zuhause vor. Beim Plätzchenbacken kommt es zu Teigchaos und Krümelalarm, doch ein Lächeln bleibt. Ebenfalls im Fokus steht Damian, der seit etwa einem Jahr wieder in Rostock lebt. Das Verhältnis zu seinem Vater hatte sich verbessert, doch inzwischen hat Damian den Kontakt erneut abgebrochen.



