Hitze in Berlin und Brandenburg: Wo Sie Abkühlung finden
Das Wochenende bringt Temperaturen von über 30 Grad Celsius nach Berlin und Brandenburg. Wenn der Weg zum See zu weit ist oder die Badestellen überfüllt sind, gibt es dennoch zahlreiche Möglichkeiten, sich eine erfrischende Abkühlung zu verschaffen. Wir haben einige Tipps für heiße Tage zusammengestellt.
Kirchen als kühle Oasen
Viele Kirchen in Berlin und Brandenburg sind tagsüber geöffnet und bieten durch ihre dicken Steinmauern einen angenehm kühlen Rückzugsort. Ein Beispiel ist die St. Marienkirche in Berlin-Spandau. Die massiven Gebäude halten die Hitze draußen und schaffen eine ruhige Atmosphäre. Eine Übersicht über geöffnete Kirchen finden Sie online.
Kinos mit Klimaanlage
Kinos sind an heißen Tagen eine ideale Option, um der Hitze zu entfliehen. Die meisten großen Kinoketten sind klimatisiert und bieten angenehme Temperaturen. Besonders am frühen Abend sind die Vorstellungen auch bei warmem Wetter gut besucht. Ein Besuch lohnt sich also nicht nur wegen des Films.
Museen und der Atombunker Harnekop
Museen sind oft klimatisiert, um ihre Exponate vor Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit zu schützen. Eine besonders kühle Attraktion ist der Atombunker Harnekop in Prötzel (Landkreis Märkisch-Oderland). In der größten Atombunkeranlage der DDR werden Führungen angeboten, die vorab gebucht werden müssen. Hier sollten im Kriegsfall die militärischen Führungskräfte untergebracht werden.
Aktive Abkühlung: Kajak, SUP und Wasserspielplätze
Wer Abkühlung mit Bewegung verbinden möchte, kann Stand-up-Paddling ausprobieren. Verleihstationen gibt es zum Beispiel in Potsdam-West entlang der Havel oder in Berlin an der Rummelsburger Bucht. Auch Kajakfahren ist beliebt, besonders im Spreewald, dessen Wasserstraßen am Wochenende gut besucht sein dürften. Für Familien bieten sich Wasserspielplätze an, wie der im Volkspark Potsdam mit einem 900 Quadratmeter großen Wasserbecken, Holzflößen und wasserspeienden Fischen. Ein Café nebenan versorgt Sie mit kalten Getränken.
Laubwälder und die Kochquelle
Unter Buchen, Erlen und Eschen lässt es sich auch an heißen Tagen gut aushalten. Satte Laubwälder finden sich im Norden Brandenburgs. Ein Geheimtipp ist die Wanderung zur Kochquelle bei Kunsterspring (Landkreis Ostprignitz-Ruppin). Die Quelle hat ganzjährig eine Wassertemperatur von etwa 8 Grad Celsius und bietet eine erfrischende Abkühlung. Der Name leitet sich vom brodelnden Wasser ab, das an einen Kochtopf erinnert.
Stadt Cottbus setzt auf Wassernebel
Die Stadt Cottbus hat eine Wassernebelanlage in der Nähe der Stadthalle installiert, um die Temperaturen erträglicher zu machen. Während des Stadtfestes von Freitag bis Sonntag können Besucher zudem eine sogenannte Klima-Kiste aufsuchen – ein Holzpavillon mit Pflanzen, Wasser und Schatten, der für Abkühlung sorgt.



