Hitze in Berlin: BVG, Wasserbetriebe und Stromnetz fordern Vorbereitung
Hitze in Berlin: Infrastruktur unter Druck

Berlin steht vor einer Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad. Die Infrastruktur der Stadt könnte unter der Extremhitze leiden. „Wenn es drei oder vier Wochen so heiß bleibt, bekommen wir ein Problem“, warnt ein Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Auch die Berliner Wasserbetriebe und Stromnetz Berlin bereiten sich auf die heißen Tage vor.

BVG: Fahrgäste und Mitarbeiter im Fokus

Die BVG hat Maßnahmen ergriffen, um Fahrgäste und Mitarbeiter zu schützen. In U-Bahnen und Bussen werden Klimaanlagen verstärkt gewartet. „Wir tun alles, damit die Fahrzeuge kühl bleiben“, so der Sprecher. Bei längerer Hitze könnten jedoch Einschränkungen im Fahrplan nötig werden, um Überlastungen zu vermeiden.

Wasserbetriebe: Trinkwasserversorgung gesichert

Die Berliner Wasserbetriebe versichern, dass die Trinkwasserversorgung auch bei Spitzenverbrauch gesichert ist. „Unsere Anlagen sind für hohe Temperaturen ausgelegt“, betont ein Sprecher. Dennoch appellieren sie an die Bevölkerung, Wasser sparsam zu nutzen, etwa beim Gießen von Gärten oder Befüllen von Pools.

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Stromnetz: Gefahr von Überlastungen

Stromnetz Berlin rechnet mit einem erhöhten Stromverbrauch durch Klimaanlagen und Ventilatoren. „Wir beobachten die Lage genau und können bei Bedarf zusätzliche Kapazitäten aktivieren“, erklärt ein Unternehmenssprecher. Bei anhaltender Hitze bestehe jedoch die Gefahr von lokalen Überlastungen. Die Netzbetreiber bitten um Verständnis für mögliche kurzfristige Abschaltungen.

Die Behörden empfehlen, sich auf die heißen Tage vorzubereiten: viel trinken, Sonnenschutz nutzen und körperliche Anstrengung vermeiden. Bei gesundheitlichen Problemen sollte man den Notruf wählen.

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