Helm aufsetzen, auf die Räder schwingen und losfahren – jetzt ist auch der neue Radstreifen Richtung Süden auf der Thielallee in Berlin-Dahlem fertiggestellt. Am Freitag traf sich die Polit-Prominenz zum Anradeln: Steglitz-Zehlendorfs Verkehrsstadtrat Urban Aykal (Grüne), der Präsident der Freien Universität Günter M. Ziegler und der Geschäftsführer der landeseigenen InfraVelo GmbH Michael Fugel traten in die Pedale und testeten den neuen Weg.
Ein Projekt mit Hindernissen
Es dauerte drei Jahre, es gab viel Hin und Her: Jetzt wurde die umgebaute Thielallee offiziell eingeweiht. Warum das Projekt umkämpft war und so lange gehakt hat. Von Marie Nadler Stand: heute, 19:45 Uhr. Die Bauarbeiten hatten immer wieder für Diskussionen gesorgt, insbesondere zwischen Anwohnern, Autofahrern und Radfahrern. Kritiker bemängelten die Reduzierung von Parkplätzen und die veränderte Verkehrsführung.
Politprominenz testet die neuen Radstreifen
Die offizielle Eröffnung fand unter reger Beteiligung der lokalen Politik statt. Verkehrsstadtrat Urban Aykal betonte die Bedeutung des Projekts für die Fahrradinfrastruktur im Bezirk. Auch die Freie Universität Berlin, die an der Thielallee liegt, begrüßte die Neuerung. Präsident Ziegler lobte die verbesserte Anbindung für Studierende und Mitarbeiter.
Die InfraVelo GmbH, die für den Bau verantwortlich war, zeigte sich zufrieden mit dem Abschluss der Arbeiten. Geschäftsführer Fugel erklärte, dass die Strecke nun sicherer und komfortabler für Radfahrer sei. Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf mehrere Millionen Euro.
Trotz der langen Planungsphase und der anfänglichen Widerstände sei das Ergebnis positiv, so die Beteiligten. Die Thielallee ist nun ein weiterer Baustein im Berliner Radwegenetz, das in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll.



