Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos) hat am Samstagvormittag bei einer öffentlichen Bürgersprechstunde im Plattenbauviertel Schlaatz zahlreiche Anliegen und Beschwerden von Anwohnern entgegengenommen. Die Sprechstunde fand auf dem Parkplatz vor dem Rewe-Markt am Schilfhof statt, mitten im Wohngebiet.
Vielfältige Probleme der Anwohner
Die Bürgerinnen und Bürger äußerten unter anderem Sorgen über Baupläne in der Nachbarschaft sowie Kritik an der Arbeit der Stadtverwaltung. Auch alltägliche Ärgernisse wie Dauerbaustellen und mangelnde Sauberkeit wurden thematisiert. Aubel hörte sich die Anliegen persönlich an, während drei weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Sorgen und Nöte der Besucher für die weitere Bearbeitung im Rathaus dokumentierten.
Bürgernähe als Ziel
Die Oberbürgermeisterin betonte die Bedeutung des direkten Dialogs mit den Einwohnern. „Es ist mir wichtig, vor Ort zu sein und die Probleme der Menschen aus erster Hand zu erfahren“, sagte Aubel. „Nur so können wir gezielt Lösungen erarbeiten.“ Die Veranstaltung war Teil einer regelmäßigen Reihe von Bürgersprechstunden, die Aubel in verschiedenen Stadtteilen Potsdams durchführt.
Die gesammelten Anliegen sollen nun im Rathaus geprüft und nach Möglichkeit zeitnah bearbeitet werden. Viele Besucher zeigten sich erleichtert über die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt der Stadtoberen vortragen zu können. „Endlich hört mal jemand zu“, kommentierte ein Anwohner. Die nächste Bürgersprechstunde ist bereits in Planung.



