Pachtstreit um Festival „Jamel rockt den Förster“ beigelegt
Pachtstreit um „Jamel rockt den Förster“ beigelegt

Der Pachtstreit um das bekannte Festival „Jamel rockt den Förster“ in Nordwestmecklenburg ist vorerst beigelegt. Das Verwaltungsgericht Schwerin gab bekannt, dass sich der Veranstalter und die Gemeinde Gägelow in einer mündlichen Verhandlung auf die Modalitäten für die Pacht der vergangenen Jahre sowie für die Zukunft geeinigt haben. Kern der Einigung ist eine Anpassung der Pacht aufgrund einer reduzierten Flächengröße.

Einigung vor Gericht

Nach Angaben des Gerichts wurde eine Verständigung über die Größe der genutzten Fläche erzielt, was zu einer entsprechenden Reduzierung der Pacht führte. Die im Jahr 2025 unter Vorbehalt gezahlte Pachtsumme von 7.870 Euro soll nun verrechnet werden. Damit sind sowohl der Rechtsstreit um die Pacht 2025 als auch anhängige Verfahren zur Nutzung des Grundstücks im laufenden Jahr 2026 durch den gerichtlichen Vergleich erledigt.

Die Gemeinde Gägelow, zu der das Dorf Jamel gehört, hatte nach jahrelanger kostenfreier Nutzung zweier gemeindeeigener Flächen erstmals im vergangenen Jahr eine Pacht gefordert. Ein Eilantrag des Veranstalters gegen diese Forderung war zuvor vom Verwaltungsgericht zurückgewiesen worden.

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Bekanntes Festival gegen Rechtsextremismus

Das Festival „Jamel rockt den Förster“ ist bundesweit bekannt und wurde 2007 von Birgit und Horst Lohmeyer ins Leben gerufen. Es setzt ein Zeichen gegen Rechtsextremismus. In der Vergangenheit traten unter anderem Herbert Grönemeyer, Campino von den Toten Hosen, Die Ärzte, Fettes Brot und Deichkind auf. In diesem Jahr findet das Festival am 4. und 5. September statt. Veranstaltungsort ist das Dorf Jamel im Landkreis Nordwestmecklenburg.

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