Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Lydia Hüskens (FDP) und Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) den symbolischen Spatenstich für den Neubau der Elbebrücke in Wittenberge gesetzt. Das rund 120 Millionen Euro teure Projekt wird aus Bundesmitteln finanziert und soll die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Brandenburg über die Elbe verbinden.
Details zum Brückenbau
Die Brücke wird im Zuge der Bundesstraße 189 zwischen Geestgottberg im Landkreis Stendal (Sachsen-Anhalt) und Wittenberge im Landkreis Prignitz (Brandenburg) errichtet. Die Bauarbeiten beginnen zunächst auf brandenburgischer Seite in Wittenberge. Nach Angaben des brandenburgischen Verkehrsministeriums wird das Bauwerk eine Länge von 1.109 Metern und eine Breite von 13,80 Metern zwischen den Geländern aufweisen. Auf der östlichen Seite ist ein separater Geh- und Radweg mit einer Breite von drei Metern vorgesehen.
Stimmen der Minister
Bundesverkehrsminister Schnieder bezeichnete die Brücke als „eine zentrale Verkehrsader für Anwohner und Pendler“. Brandenburgs Verkehrsminister Crumbach hob die Bedeutung als „Achse für Pendlerinnen und Pendler, für die regionale Wirtschaft und für den Tourismus im Elbtal“ hervor und verwies auf die Verbesserung für den Radverkehr. Ministerin Hüskens betonte, die Brücke bringe „mehr Mobilität, bessere Anbindungen an das überregionale Straßennetz und damit mehr Entwicklungsmöglichkeiten der Region“.
Zeitplan und Gestaltung
Die Fertigstellung und Freigabe für den Verkehr ist für drei Jahre nach Baubeginn geplant. Die Ministerien versprechen, dass sich die Brücke harmonisch in die Landschaft einfügen werde. Künftig solle sie „ein Ensemble mit der westlich direkt benachbarten Brücke der Autobahn A 14 bilden“.



