Der Nürnberger Stadtrat hat in seiner Sitzung am Mittwochnachmittag einstimmig grünes Licht für den weitgehenden Abriss und Neubau des Max-Morlock-Stadions gegeben. Die Kommunalvertreter beauftragten die Verwaltung, die Vorzugsvariante des Stuttgarter Planungsbüros „asp Architekten GmbH“ weiterzuverfolgen. Ziel ist eine moderne Arena mit 50.000 Zuschauerplätzen im Ligabetrieb und über 40.000 Plätzen bei Länderspielen. Die Fertigstellung ist für die Saison 2031/32 geplant.
Interimsstadion auf dem Zeppelinfeld vom Tisch
Eine wichtige Entscheidung betrifft den Spielort während der Bauphase: Der Club soll kein Interimsstadion auf dem Zeppelinfeld beziehen. Der Stadtrat möchte das Risiko vermeiden, dass Fördergelder von Bund und Land für die sogenannte Trittfestmachung des Geländes verloren gehen. Zudem wären die bereits auf dem Zeppelinfeld stattfindenden Veranstaltungen nur noch eingeschränkt möglich, wenn dort der 1. FC Nürnberg seine Heimspiele austragen würde.
Alternative Standorte werden geprüft
Stattdessen sollen andere Standorte im Stadtgebiet geprüft werden. Aufgrund der guten Anbindung hat die CSU-Fraktion jüngst den Nürnberger Flughafen ins Gespräch gebracht. Die endgültige Entscheidung über das Interimsstadion steht noch aus.
Der einstimmige Beschluss ist ein starkes Signal für den 1. FC Nürnberg und seine Fans. Das neue Stadion soll den Verein zukunftsfähig machen und die Infrastruktur für Bundesliga-Spiele und internationale Begegnungen verbessern. Die Kosten und die genaue Finanzierung sind noch nicht abschließend geklärt, aber die Planungen laufen auf Hochtouren.



