Der Vatertag 2026 fällt ins Wasser – im wahrsten Sinne des Wortes. Statt sonnigem Ausflugswetter erwartet Deutschland am Donnerstag, dem 21. Mai, eine Mischung aus Regen, Gewittern, Hagel und sogar Schnee. Die Polarluft hat das Land fest im Griff und sorgt für Temperaturen, die eher an den Winter als an den Frühling erinnern.
Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung kann man den Feiertag „eigentlich vergessen“. Seit Dienstag schneit es in Deutschland, und bis Freitag könnte noch mehr Schnee dazukommen. „Es wird sehr ungemütlich: kalt, windig und nass“, so Jung gegenüber BILD. Wetterkarten zeigen Regenwolken, niedrige Temperaturen und Schneefallgebiete in mittleren Lagen.
In der Nacht zum Feiertag erreichen die Temperaturen einen Tiefpunkt. Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de warnt vor verbreitetem Bodenfrost, besonders außerhalb der Städte. Tagsüber breitet sich eine dichte Wolkendecke aus, kalte Schauer ziehen von Nordwesten über Deutschland. Brandt empfiehlt den Herren eher Aktivitäten unter einem Dach.
Der Freitag, ein beliebter Brückentag, wird ebenfalls nicht besser. Der Deutsche Wetterdienst sagt „wiederholt zu Schauern und Gewittern“ voraus, besonders im Süden und in Alpennähe bleibt es nass. Die Temperaturen steigen nur auf 10 bis 17 Grad.
Ein Silberstreif am Horizont: Ab dem Wochenende könnten die Temperaturen wieder steigen. Jung erklärt, dass vom Atlantik wärmere Luftmassen nach Deutschland kommen. Brandt sieht einen Trend, der uns bis Ende Mai wieder auf 25 Grad bringen könnte – „das ist noch ein langer Weg, der Trend zeichnet sich aber ab“.



