Am frühen Morgen des 3. Juni 2026 kommt es auf den Schienen südlich von Hannover erneut zu erheblichen Beeinträchtigungen. Ein liegengebliebener Zug blockiert die Strecke und führt zu Teilausfällen bei der S-Bahn sowie bei Regionalexpress-Zügen. Betroffen sind insbesondere die Linien S4 und RE2, wie die Betreiber mitteilen.
Auswirkungen auf die S4 und den RE2
Die S4 verkehrt vom Hauptbahnhof Hannover nur bis zur Station Hannover Messe/Laatzen. Von dort aus werden Ersatzbusse eingesetzt, die die Fahrgäste weiter nach Hildesheim bringen. Auch der Metronom der Linie RE2, der normalerweise zwischen Hannover und Göttingen verkehrt, ist betroffen. Aufgrund der Eingleisigkeit durch den liegengebliebenen Zug fährt dieser nur noch teilweise zwischen Elze und Göttingen. Auf dem Abschnitt ab Hannover Messe/Laatzen bis Elze kommen ebenfalls Ersatzbusse zum Einsatz.
Besondere Belastung durch die Interschutz-Messe
Die Störung trifft viele Reisende, die zur Sicherheitsmesse „Interschutz“ in Hannover unterwegs sind. Die Messe, die internationale Besucher anzieht, ist ein wichtiges Ereignis in der Region. Die Betreiber empfehlen betroffenen Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt über alternative Verbindungen zu informieren.
Dauer der Störung ungewiss
Nach Angaben des S-Bahn-Betreibers Transdev ist derzeit nicht absehbar, wie lange die Probleme anhalten werden. Die Techniker arbeiten an der Lösung, aber eine schnelle Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Fahrgäste müssen sich auf längere Verspätungen und Umleitungen einstellen.
Hintergrund: Wiederholte Probleme auf der Strecke
Bereits in der Vergangenheit kam es auf der Strecke südlich von Hannover immer wieder zu Störungen. Die Infrastruktur gilt als anfällig, und liegengebliebene Züge führen häufig zu erheblichen Beeinträchtigungen im Regionalverkehr. Die Betreiber arbeiten an Maßnahmen, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, doch bislang bleiben die Probleme bestehen.



