Viele Menschen starten den Tag mit Gewohnheiten, die ihnen schaden. Wissenschaftler haben fünf Dinge identifiziert, die man vor 8 Uhr besser sein lassen sollte. Denn direkt nach dem Aufwachen braucht der Körper Zeit, um in Gang zu kommen.
Direkt auf das Handy schauen
Der Klassiker: Sobald die Augen offen sind, greifen viele zum Smartphone. Doch das verursacht gleich morgens Stress. Studien der University of Texas in Austin belegen, dass bereits die bloße Sichtbarkeit des Handys auf dem Nachttisch die Aufmerksamkeit verringert. Die University of British Columbia fand zudem heraus, dass selteneres E-Mail-Checken das Stresslevel messbar senkt.
Aufstehen im Halbdunkeln
Zu wenig Licht nach dem Aufwachen bringt die innere Uhr aus dem Takt. Ein internationales Forscherteam unter Leitung der University of Manchester empfiehlt, gleich morgens helles Licht zu tanken – etwa durch Vorhänge öffnen oder einen kurzen Aufenthalt im Freien. Das macht wacher und verbessert den Nachtschlaf. Abends sollte man das Licht drosseln, um den Körper auf den Schlaf vorzubereiten.
Wichtige Entscheidungen treffen
In der ersten halben Stunde nach dem Aufwachen ist das Gehirn noch im Halbschlaf – ein Zustand, der als „Sleep Inertia“ bekannt ist. Studien des britischen Surrey Sleep Research Centre zeigen, dass die Reaktionszeit in dieser Phase messbar schlechter ist. Wer gleich nach dem Aufstehen wichtige Entscheidungen trifft oder Auto fährt, riskiert Fehler.
Nach dem Frühstück sitzen bleiben
Langes Sitzen nach dem Essen führt zu hohen Glukose- und Insulinspitzen, wie Forscher in Melbourne herausfanden. Sie empfehlen, alle 20 bis 30 Minuten kurz aufzustehen, herumzugehen oder die Treppe zu nehmen. Das senkt die Zuckerwerte spürbar und entlastet den Kreislauf.
Einen schrillen Weckton wählen
Der Weckton beeinflusst den Start in den Tag. Schrille Pieptöne machen müde statt wach, während melodische Töne dem Körper helfen, besser in Schwung zu kommen. Studien der RMIT University in Melbourne zeigen: Teilnehmer, die mit sanften Tönen geweckt wurden, fühlten sich frischer und reagierten schneller – im Alltag und in Tests.



