Badespaß vor der Haustür: Sachsen-Anhalts Seen im Überblick
Badespaß vor der Haustür: Sachsen-Anhalts Seen im Überblick

Der April zeigt sich noch wechselhaft, doch der Sommer rückt näher. In Sachsen-Anhalt bieten zahlreiche Seen Abkühlung – viele davon sind aus ehemaligen Tagebauen entstanden und heute renaturiert.

Der Goitzschesee bei Bitterfeld-Wolfen zählt zu den bekanntesten Badeseen. Wo einst Braunkohle gefördert wurde, finden sich heute Strandabschnitte, Promenaden und Wassersportangebote. Direkt daneben entwickelt sich der Seelhausener See mit einem ersten Strandabschnitt, der in diesem Sommer erstmals Badegäste anziehen soll.

Der Geiseltalsee im Süden, westlich von Halle, ist einer der größten künstlichen Seen Deutschlands und bietet Badestellen, Segel- und Campingmöglichkeiten. Der Süße See im Mansfelder Land liegt in einer Weinbauregion und verleiht warmen Sommerabenden fast mediterranes Flair.

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Der Arendsee in der Altmark ist der größte natürliche See des Landes und mit bis zu 50 Metern Tiefe einer der tiefsten Norddeutschlands. Der Barleber See im Norden Magdeburgs und der Neustädter See sind wichtige Naherholungsgebiete, wobei letzterer bei Familien beliebt ist, aber zeitweise Algenprobleme haben kann.

Die offizielle Badesaison läuft von Mitte Mai bis Mitte September. Die Wasserqualität ist vielerorts gut bis sehr gut, doch nicht alle Badestellen sind überwacht. Im vergangenen Jahr kamen sieben Menschen bei Badeunfällen ums Leben. Die DLRG rät zur Vorsicht, besonders an unbewachten Gewässern.

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