Berlin fördert Frauen in Hochschulen mit 3,5 Millionen Euro jährlich
Berlin fördert Frauen in Hochschulen mit 3,5 Mio. Euro

Der Berliner Senat setzt sein Engagement für die Gleichstellung von Frauen an Hochschulen fort. Das bestehende „Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“ wird bis zum Jahr 2032 verlängert, wie Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD) nach der Senatssitzung bekannt gab. Jährlich fließen dafür 3,57 Millionen Euro.

Frauenanteil bei Professuren gestiegen

Laut Czyborra hat sich der Frauenanteil bei Professuren in Berlin schrittweise auf 37 Prozent im Jahr 2024 erhöht. Damit liege die Hauptstadt bundesweit an der Spitze. „Aber es bleibt noch viel zu tun, bis Parität in Forschung und Lehre erreicht ist“, betonte die Senatorin.

Besonderen Nachholbedarf sieht Czyborra in den sogenannten MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Zudem sprach sie von „patriarchalischen Strukturen“ im Bereich der Universitätsmedizin, die es zu überwinden gelte.

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Strukturelle Barrieren abbauen

Die Senatorin unterstrich, dass Frauen ein individuelles Recht auf gleiche Chancen auf eine akademische Karriere hätten wie Männer. „Und wir wissen, dass wir immer noch strukturell da auch Barrieren haben, dass Leistungen von Frauen anders bewertet werden als die von Männern.“

Um diese Nachteile auszugleichen, setzt das Förderprogramm auf verschiedene Instrumente. Dazu zählen etwa spezielle Berufungsregularien für Professuren, Gastprofessuren, Mentoring-Programme, Coaching, Netzwerkbildung, Gleichstellungsbeauftragte und gezielte Nachwuchsförderung.

Ausblick: Ziel Parität

Mit der Fortsetzung des Programms will der Senat die strukturellen Hürden für Frauen in der Wissenschaft weiter abbauen. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Frauenanteil auf allen Ebenen der Hochschulen zu steigern und langfristig eine paritätische Beteiligung von Frauen und Männern in Forschung und Lehre zu erreichen.

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