Berliner Jugendparlament schreibt Beschwerdebrief an Klöckner
Berliner Jugendparlament beschwert sich bei Klöckner

Berliner Jugendparlament fordert mehr politische Teilhabe

Das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) Marzahn-Hellersdorf hat sich in einem offenen Brief an Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) gewandt. Die jungen Parlamentarier fühlen sich nach einem Besuch im Deutschen Bundestag politisch ausgegrenzt und fordern mehr Unterstützung für ihre Arbeit.

Besuch im Bundestag hinterlässt bitteren Nachgeschmack

Anlässlich des Tags der Offenen Tür besuchte das KiJuPa den Bundestag. Doch statt Begeisterung über die Demokratie erlebten die Jugendlichen das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. In ihrem Brief kritisieren sie, dass ihre Anliegen und Perspektiven oft übergangen würden. „Politische Bildung beginnt nicht erst mit der Volljährigkeit“, betonen sie und fordern, dass junge Menschen stärker in politische Prozesse eingebunden werden.

Forderungen an die Bundestagspräsidentin

Das KiJuPa appelliert an Klöckner, sich für eine bessere Anerkennung von Jugendparlamenten einzusetzen. Konkret wünschen sie sich mehr finanzielle Mittel, regelmäßige Gespräche mit Abgeordneten und eine stärkere Berücksichtigung ihrer Themen im Parlament. „Wir wollen nicht nur zuhören, sondern mitgestalten“, so die jungen Abgeordneten.

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Seit 2022 aktiv für die Jugend

Das Kinder- und Jugendparlament Marzahn-Hellersdorf besteht seit 2022 und setzt sich für die Interessen junger Menschen im Bezirk ein. In regelmäßigen Sitzungen diskutieren die Mitglieder über aktuelle Themen wie Klimaschutz, Bildung und Freizeitmöglichkeiten. Das Gremium versteht sich als Sprachrohr der Jugend und möchte zur Demokratieerziehung beitragen.

Reaktion aus dem Bundestag steht aus

Bislang liegt noch keine Antwort von Bundestagspräsidentin Klöckner auf den offenen Brief vor. Das KiJuPa hofft jedoch auf eine konstruktive Rückmeldung und konkrete Schritte zur Verbesserung der politischen Teilhabe junger Menschen. Die Jugendlichen betonen: „Es geht uns nicht um Kritik um der Kritik willen, sondern um echte Mitbestimmung.“

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