Seit mehr als acht Jahren arbeitet Jan-Henrik Dobers als Reporter für BILD in Hamburg. Sein Schwerpunkt liegt auf Kriminalfällen, Katastrophen und außergewöhnlichen Ereignissen – vor allem im Norden Deutschlands, aber auch weltweit. Besonders fokussiert er sich auf investigative Recherchen zur Schwer- und Organisierten Kriminalität.
Der ungewöhnliche Einstieg bei BILD
Seinen Weg zu BILD fand Dobers auf unkonventionelle Weise: Er schickte einem damaligen Mitglied der BILD-Chefredaktion kommentarlos einen leuchtend-gelben USB-Stick in einer Luftpolstertasche. Darauf enthielt er ein Video, in dem er sich als Reporter präsentierte. Heute, so Dobers, wäre die Sendung möglicherweise vom Kampfmittelräumdienst gesprengt worden. Das Video überlebte, und seitdem berichtet er über Auftragsmörder, liebestolle Gefängnismitarbeiterinnen und andere Abgründe der Gesellschaft.
Reporter-Leidenschaft von Jugend an
Bereits als Jugendlicher stellte Dobers sich morgens vor der Schule einen Wecker, um Zeit zum Zeitungslesen zu haben. Nach dem Abitur absolvierte er ein Volontariat bei der „Augsburger Allgemeinen“ und studierte Rechtswissenschaften. Danach wurde er Polizei-Reporter bei BILD.
Bekannte Artikel und aktuelle Recherchen
Dobers hat über zahlreiche prominente Fälle berichtet, darunter die Geheimoperation um Christina Block, den Amoklauf in einem Mutter-Kind-Heim mit sechs Toten, und einen Mordanschlag auf Volker Beck im Auftrag des Iran. Aktuell recherchiert er zu einem Netzwerk von Russen-Schmugglern, das der BND sprengte, sowie zum Fall des erschossenen Davide K. aus Köln.
Fokus auf organisierte Kriminalität
Seine Detailversessenheit treibt Dobers an, Tragödien und Schicksale aufzudecken, die Lesern verborgen geblieben wären. Er schreibt über Auftragsmörder, korrupte Gefängnismitarbeiter und andere Abgründe – stets mit dem Ziel, packende, bislang unerzählte Geschichten zu liefern.



