Die schwerverletzten Opfer des Terroranschlags vom Samstag, die in der Berliner Charité behandelt werden, sind auf dem Weg der Besserung. Nach Angaben eines Krankenhaussprechers stabilisiert sich der körperliche Gesundheitszustand der vier Patienten, die noch stationär versorgt werden, erfreulicherweise weiter. Drei von ihnen konnten bereits von der Intensivstation auf eine Normalstation verlegt werden, ein weiterer Patient befinde sich zwar weiterhin auf der Intensivstation, sei aber ebenfalls auf dem Weg der Besserung.
Aktueller Zustand der Verletzten
Die Charité hatte insgesamt acht Verletzte nach dem Anschlag aufgenommen. Vier von ihnen konnten bereits am Sonntag wieder nach Hause entlassen werden. Die übrigen vier mussten teilweise notoperiert werden und wurden anschließend intensivmedizinisch betreut. Sie erlitten hauptsächlich Stichverletzungen, aber auch mehrere Knochenbrüche infolge des Zusammenstoßes mit dem Fahrzeug des Täters. Der Sprecher betonte, dass alle Patienten medizinisch gut versorgt seien und die Behandlung planmäßig verlaufe.
Hintergrund des Anschlags
Der Terrorangriff ereignete sich am Rande des Christopher Street Day (CSD) am Samstagabend. Eine Frau wurde getötet, insgesamt 29 Menschen wurden verletzt und auf verschiedene Krankenhäuser in Berlin verteilt. Die Polizei hatte am Sonntag einen 21-jährigen Tatverdächtigen bei einem Einsatz im Berliner Ortsteil Spandau erschossen. Der Mann soll dem islamistischen Spektrum angehören. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.
Reaktion der Behörden
Berlins Innensenatorin äußerte sich am Sonntag zu den Umständen, die dazu führten, dass der Tatverdächtige Abdul B. trotz möglicher Hinweise auf seine Gefährlichkeit auf freiem Fuß war. Sie kündigte eine gründliche Aufarbeitung an. Die Polizei hat die Ermittlungen zu möglichen Mittätern oder Netzwerken aufgenommen.



