CSD-Attentäter Abdul Ballout bei Schüssen der Polizei getötet
CSD-Attentäter bei Schüssen getötet

Tödlicher Zugriff nach CSD-Anschlag

Nachdem Abdul Ballout am CSD (Christopher Street Day) mit seinem Auto in eine Menschenmenge gerast war, wurde er Stunden später bei einer polizeilichen Festnahme in einer Kleingartenanlage getötet. Zeugen berichten von mehreren Schüssen, die den Angreifer stoppten.

Hergang des Anschlags

Gegen 14:30 Uhr hatte Ballout während der CSD-Parade sein Fahrzeug in eine Gruppe von Teilnehmern gesteuert. Dabei wurden nach ersten Erkenntnissen des LKA drei Personen verletzt, eine davon schwer. Der Fahrer flüchtete anschließend.

Fahndung und Zugriff

Die Polizei leitete sofort eine Großfahndung ein, an der mehrere Hundert Einsatzkräfte beteiligt waren. Gegen 18:45 Uhr wurde Ballout in einem Kleingartenverein im Stadtteil aufgespürt. Als er sich der Festnahme widersetzte und offenbar eine Waffe zog, eröffneten die Beamten das Feuer. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 32-jährigen irakischen Staatsbürgers feststellen.

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Reaktionen und Ermittlungen

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Es wird geprüft, ob der Polizeieinsatz rechtskonform war. Die CSD-Organisatoren zeigten sich erschüttert über die Tat und dankten den Rettungskräften. Politiker verurteilten den Anschlag und riefen zu Zusammenhalt auf. Der genaue Tatablauf wird nun durch Videoaufnahmen und Zeugenaussagen rekonstruiert. Nach Angaben von BILD hatten Anwohner die Schüsse deutlich gehört und Polizei und Rettungswagen alarmiert. Die Kleingartenanlage bleibt für die Spurensicherung abgesperrt.

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