CSD in Eberswalde: Polizei schützt vor Rechtsextremen
CSD in Eberswalde: Polizei schützt vor Rechtsextremen

In Eberswalde steht am Wochenende der Christopher Street Day (CSD) im Zeichen von Vielfalt und Toleranz. Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen wollen queere Menschen am Samstag für ihre Rechte demonstrieren. Eine Gegenversammlung aus der rechtsextremen Szene ist angemeldet. Die Polizei ist im Einsatz, um beide Demonstrationen auseinanderzuhalten und Störungen zu verhindern.

CSD unter dem Motto „Viele Farben – ein WIR“

Die Initiatoren der CSD-Demonstration erwarten bis zu 2.000 Teilnehmende. „Wir lassen uns von Hass, Hetze und Ausgrenzung nicht auseinandertreiben“, hieß es in einer Mitteilung. Die Veranstaltung startet um 13.00 Uhr am Bahnhof und führt durch die Innenstadt. Ab 15.00 Uhr ist eine Abschlusskundgebung geplant.

Rechtsextreme Gegenversammlung

Wie die Polizei mitteilte, meldete die Gruppierung „Deutsche Patrioten voran“ eine Gegenversammlung an. Diese wird neonazistischen Jugendgruppen zugeordnet, die bereits gegen andere CSDs demonstriert haben. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor, um die Sicherheit aller Teilnehmenden zu gewährleisten.

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Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet

Beide Aufzüge sollen am Samstagnachmittag durch die Innenstadt von Eberswalde führen. Ein Polizeisprecher warnte vor Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Beamten werden die Routen überwachen und bei Bedarf eingreifen.

„Beim CSD setzen wir ein Statement für Vielfalt, Akzeptanz und Solidarität“, sagte Maximilian Armonies von der CSD-Organisation Eberswalde. Deutschlandweit gibt es immer wieder Gegendemonstrationen aus der rechten Szene gegen CSD-Veranstaltungen. Ende Mai wandten sich Demonstranten gegen den CSD in Frankfurt (Oder). Dort blieb es laut Polizei weitgehend störungsfrei, es kam jedoch zu einer volksverhetzenden Äußerung.

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