Pünktlich zu einem Krisentreffen sind die ersten Eichenprozessionsspinner in Berlin ausgeschlüpft. Die Falter der potenziell gesundheitsschädlichen Raupen haben sich auf den Weg gemacht. Seit Wochen hatten die Raupen in vielen Bezirken für geschlossene Sportanlagen und Spielplätze gesorgt.
Krisentreffen zur Bekämpfung
Die Berliner Behörden hatten zu einem Krisentreffen geladen, um über die Bekämpfung der Plage zu beraten. Nun sind die ersten Falter geschlüpft, was die Situation verändert. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind bekannt für ihre Brennhaare, die bei Menschen Hautausschläge, Atemwegsreizungen und allergische Reaktionen auslösen können.
Auswirkungen auf die Stadt
In den vergangenen Wochen mussten zahlreiche Sportplätze und Spielplätze in Berlin gesperrt werden, um die Bevölkerung zu schützen. Die Raupen befielen vor allem Eichen in Parks und an Straßenrändern. Die Stadtreinigung und die Forstämter waren im Dauereinsatz, um die Nester zu entfernen.
Experten warnen, dass die Falter nun neue Eier legen und sich die Population weiter ausbreiten könnte. Die Behörden prüfen derzeit weitere Maßnahmen, um die Plage einzudämmen. Betroffene Bürger sollten weiterhin Vorsicht walten lassen und den Kontakt mit den Raupen und Faltern vermeiden.



